#001: Was Dich in diesem Podcast erwartet

Servus, mein Name ist Felix Großmann und es freut mich, dass du dir heute meine erste Podcast-Episode anhörst.

In dieser Folge erfährst du mehr drüber, warum du diesen Podcast ab jetzt regelmäßig hören solltest. Außerdem geht es darum, was du in den kommenden Episoden erwarten kannst.

Keine Rendite ohne Risiko

Der erste Teil des Titels – „Jung Anlegen“ – teaserts ja schon ein bisschen an.

Über kurz oder lang wirds hier um die Börse und um Aktien gehen. Ich spreche mit dir aber auch über alternative Anlageformen wie beispielsweise P2P-Investments.

Wenn man ernsthaftes Interesse daran hat, sich ein Vermögen aufzubauen, dann kann nicht bei Tagesgeld und Sparbrief Schluss sein.

Da gibts auch eine schöne Daumenregel, die das ganz gut verdeutlicht.

Wenn du die Zahl 72 durch den Zins deiner Geldanlage teilst, dann bekommst du die Jahre, bis sich dein Kapital verdoppelt hat.

Damit es sich einfacher rechnen lässt, geh ich mal von 1% Zins auf meinem Tagesgeld aus. Aber schon allein das ist utopisch, weil wenn ich es richtig im Kopf habe, dann sind es aktuell sogar nur 0,01%. Aber schon allein bei 1% würde es ca. 72 Jahre dauern, bis aus 1000 Euro auf meinem Tagesgeld 2000 Euro geworden wären.

Ich bin aktuell 26 Jahre alt. Wenn ich eine Verdopplung meines Kapitals noch in diesem Leben mit 1% Zins erreichen möchte, dann ist das schon ein ziemlich sportliches Ziel. Wenn ich jetzt noch die Inflation und Steuern einrechne, dauerts noch viel länger. Falls ich überhaupt noch im Plus bin.

Das ist auch ganz normal. Eine Grundregel bei der Geldanlage lautet, dass es keine Rendite ohne Risiko gibt. Bei einem Tagesgeldkonto hast du zumindest in Deutschland bis zu 100.000 Euro so gut wie kein Risiko. Dementsprechend kann dabei nicht viel rumkommen.

Du musst also kalkulierte Risiken eingehen, um dein Geld nachhaltig zu vermehren. Das hat dann auch nichts mehr mit Glücksspiel und Casino zu tun, sondern vielmehr mit intelligent investieren.

Deine Ziele entscheiden über die Anlagestrategie

In den kommenden Episoden geht es aber erstmal mit den Basics los.

In der ersten Folge zeige ich dir beispielweise Tools, mit denen du dir schnell einen Überblick über deine Finanzen verschaffst. In einer anderen Folge spreche ich mit dir darüber, warum deine Lebensziele fürs Sparen extrem wichtig sind. Zumindest die, für die du Geld zur Umsetzung benötigst. Die bestimmen nämlich darüber, welche Anlagestrategie für dich die Beste ist.

Theoretisch kann das auch heißen, dass du dich vorläufig aktiv gegen die Börse entscheidest. Zum Beispiel, wenn du in den nächsten fünf Jahren ein Haus bauen möchtest. Dann ist es wenig sinnvoll, dein Kapital in Aktien zu stecken.

Kurzfristig schwankt der Aktienmarkt stark und im schlimmsten Fall musst du nach fünf Jahren zu einem schlechten Kurs verkaufen, weil sich die Wirtschaft gerade in einer Rezession befindet. Beim Hausbau musst du aber dafür sorgen, dass das Geld zur richtigen Zeit auf jeden Fall in voller Höhe verfügbar ist.

Trotzdem ist es unbestreitbar, dass Aktien langfristig unter allen Anlageklassen die höchste Rendite bringen.

Also wenn dein Ziel beispielsweise ist, in 30 Jahren mit 55 in Rente zu gehen ohne dabei deinen Lebensstandard senken zu müssen, dann führt an Aktien fast kein Weg vorbei.

Du siehst: Am Ende des Tages muss deine Anlagestrategie zu deinen Zielen passen. Mit dem Wissen aus diesem Podcast möchte ich dich in die Lage versetzen, selbstständig bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen. Und zwar so, dass du nachts gut schlafen kannst. Das ist nämlich das Wichtigste.

Jetzt möchte ich noch kurz darauf eingehen, warum mir speziell der Punkt „jung“ wichtig war.

Das achte Weltwunder: der Zinseszins

Egal, ob du dein Geld später in Aktien, Anleihen, Immobilien oder P2P-Kredite investierst: Je früher du startest, desto länger kann dein Geld und damit der Zinseszins für dich arbeiten.

Albert Einstein hat ihn mal als das „Achte Weltwunder“ bezeichnet, weil er einen so großen Einfluss auf die Vermögensbildung hat.

Deswegen möchte ich dich motivieren genau jetzt zu beginnen, deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Also so jung wie möglich.

Jetzt weißt du auch, was es mit dem „Jung anlegen“ auf sich hat.

Stellt sich noch die Frage, was mit „Frei leben“ gemeint ist.

Gestalte dein Leben freier durch den Aufbau eines Vermögens

Ganz einfach: der Aufbau von Vermögen schafft mehr Freiheiten in deinem Leben.

Ein solides finanzielles Polster sorgt dafür, dass du mehr Zeit für die Dinge aufbringen kannst, die dir wirklich wichtig sind. Geld ist im wahrsten Sinne des Wortes also Zeit. Zumindest wenn du Angestellter bist, tauschst du jeden Tag deine Arbeitskraft gegen Geld.

Dein Ziel könnte es beispielsweise sein, mit 40 Jahren deine Arbeitsstunden zu reduzieren. Du möchtest mehr Zeit für deine Kinder haben. Diese Freiheit kannst du dir durch den Aufbau eines passiven Einkommens aus Dividenden und Zinsen schaffen.

Oder stell dir vor, dass dein Chef wechselt. Du kommst mit deinem neuen Vorgesetzten aber leider überhaupt nicht zu recht. Er behandelt dich schlecht und neuerdings bekommst du immer die Aufgaben, die keiner machen will.

Wenn du jetzt ausreichend Vermögen aufgebaut hast, dann hast du jederzeit die Option zu kündigen, auch schon bevor du einen neuen Job hast. Im Idealfall hast du natürlich zuerst eine neue Stelle. Dann musst du nicht auf deine Rücklagen zurückgreifen.

Aber meiner Meinung nach ist es ein beruhigendes Gefühl, dass man jederzeit gehen könnte. Und falls es zu schlimm wird, tut man es auch. Schließlich ist man nicht abhängig vom aktuellen Gehalt.

Mir persönlich ist es auch sehr wichtig, dass ich im Alter meinen Lebensstandard nicht runterschrauben muss. Ich möchte mir weiterhin meine Wohnung leisten können und nicht jeden Cent im Supermarkt umdrehen müssen.

Außerdem möchte ich mich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen. Schon heute kämpft unser System mit vielen Herausforderungen. Deswegen gehe ich sicherheitshalber davon aus, dass die gesetzliche Rente nur ein nettes Zubrot sein wird. Und um diese Lücke zu schließen, sorge ich mit langfristigen Investments vor.

Das waren jetzt drei von vielen Beispielen, wie der Aufbau eines Vermögens dich deinen Lebenszielen näherbringen kann. Oder dir eben auch ein sorgenfreieres Leben ermöglicht.

Die Abkürzung für dich

Wenn du dir das vor Augen führst, wird es doch gleich wesentlich interessanter, sich um die eigenen Finanzen zu kümmern, oder?

Damit dir der Einstieg leichter fällt, möchte ich dir mit diesem Podcast eine Abkürzung bieten.

Eine Abkürzung, die es dir ermöglicht, dein Finanzwissen innerhalb kurzer Zeit auf eine solide Basis zu stellen.

Aber wie genau sieht diese Abkürzung aus?

In diesem Podcast teile ich mein Wissen mit dir, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe. Du profitierst von hunderten Stunden, die ich recherchiert habe.

Außerdem teile ich meine bisherigen Erfahrungen mit dir. Die lehrreichsten Erkenntnisse zieht man meiner Ansicht nach sowieso aus den eigenen Fehlern.

Man muss sich eingestehen, dass man etwas falsch gemacht hat. Das tut niemand gern und genau deswegen bleiben sie gut im Gedächtnis.

Fehler früh machen

Die Fehler sind übrigens ein weiterer Grund, warum ich dich dazu motivieren möchte, möglichst früh an deiner finanziellen Bildung zu arbeiten.

Am besten während der Ausbildung oder der Studienzeit, auf jeden Fall aber sobald du den ersten Job angetreten hast.

Denn du wirst in deiner Investorenlaufbahn auf jeden Fall Fehler machen. Das ist auch vollkommen normal. Aber wenn du die gröbsten Fehler sehr früh machst, dann hast du mehr Zeit, daraus zu lernen und es künftig besser zu machen.

Du kannst dein Geld also wesentlich früher besser verwalten, was sich auch in deiner Rendite niederschlagen wird.

Da spreche ich aus eigener Erfahrung. In der Studienzeit bin ich in viele böse Fettnäpfchen getreten. Vor allem am Anfang kann man Risiken manchmal einfach noch nicht richtig einschätzen. Oder man überschätzt sich selbst und seine Fähigkeiten.

Im Nachhinein betrachtet war das auch überhaupt nicht schlimm. Ganz im Gegenteil. Ich habe damals nur das Geld investiert, das ich in jedem Fall hätte verschmerzen können. Zwar habe ich als Werkstudent relativ gut verdient, aber trotzdem konnte ich aus heutiger Sicht nur Kleckerbeträge investieren. Im schlimmsten Fall hätte ich also einen kleinen vierstelligen Betrag verloren. Das ist nichts, bezogen auf das Sparpotenzial von mindestens 40 Berufsjahren, die ich damals noch vor mir hatte.

Wie gehts jetzt weiter?

Jetzt sind wir auch fast schon am Ende der ersten Episode. Zum Abschluss möchte ich dir noch einen Ausblick geben, wie es in den kommenden Wochen weitergeht.

Der erste Themenblock beschäftigt sich rundum das Thema Sparen.

Jetzt wunderst du dich vielleicht, warum ich genau dieses Thema für den Anfang gewählt hab.

Ganz einfach:

Sparen ist das Fundament für alle weiteren Bausteine.

Warum das so ist, erfährst du in der nächsten Episode.

Zu Beginn dieser Folge habe ja ich bereits erwähnt, dass ich dir zeigen werde, wie du dir innerhalb weniger Minuten einen Überblick über deine finanzielle Situation verschaffen kannst. Und du erfährst, warum deine Gründe fürs Sparen darüber entscheiden, ob du Erfolg haben wirst oder ob du scheiterst.

Der darauffolgende Themenblock wird sich dann mit den Grundlagen von Aktien, Anleihen und Risiko beschäftigen.

Unabhängig davon werde ich ab und an Sonder-Episoden veröffentlichen, in denen ich auf aktuelle Diskussionen in der Öffentlichkeit eingehe.

Vor einigen Monaten hat Friedrich Merz beispielsweise eine sinnvolle Idee geäußert. Er wollte, dass in der deutschen Altersvorsorge Aktien einen höheren Stellenwert bekommen. Dafür hat er von allen Seiten einen ziemlichen Shitstorm kassiert. Hätte es damals schon diesen Podcast gegeben, dann hätte ich dazu sicher eine Sonderfolge veröffentlicht.

Die einzelnen Folgen werden ca. 10 bis 15 Minuten dauern. Der zeitliche Aufwand für dich ist also minimal.

Du kannst mir gerne jederzeit Fragen an felix@jung-anlegen.de schicken.

Wenn du Anregungen für mich hast, dann immer raus damit. Ich bin quasi ins kalte Wasser gesprungen und mich würds freuen, wenn wir den Podcast zukünftig gemeinsam gestalten.

Das wars mit der ersten Episode. Ich hoffe ich konnte dein Interesse wecken und du bist auch beim nächsten Mal wieder dabei. Die zweite Folge, in der wir zum ersten Mal tiefer ins Thema einsteigen, findest schon du auf iTunes und Spotify!

Bis zum nächsten Mal!

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